HUDORA: Geschichte
Übersicht
90 Jahre HUDORA – wir bleiben in Bewegung!
Die Geschichte von HUDORA beweist, dass Tradition und Innovation sich nicht ausschließen: Seit nunmehr 90 Jahren stellt HUDORA sich den Herausforderungen des Wandels und des Marktes – mit Erfolg!
Qualität, fortschrittliches Denken und Kundenorientierung sind unsere Leitgedanken und bewegen uns dazu, jeden Tag noch besser zu werden. So konnten wir nicht nur unser Produktportfolio in den letzten Jahren stetig ausweiten, sondern auch unsere logistischen Prozesse und Informationstechnologien zu einem hochmodernen System entwickeln, immer mit dem Ziel, die Ansprüche der Kunden und des Marktes rundum zu befriedigen.
1919 als Schlittschuhfabrik gegründet, gelingt 7 Jahre später mit der Herstellung des „Schlittschuhs aus einem Stück“ der Durchbruch am Markt. Bis in die 90er Jahre hinein ermöglichte HUDORA als Ausrüster internationaler Spitzenläufer beeindruckende Erfolge bei Welt- und Europameisterschaften sowie Olympischen Spielen. Als Spezialist für alles, was rollt und gleitet, erlebte HUDORA zusammen mit seinen Kunden die zahlreichen Trendwellen. In den 50ern gehörten Rollschuhe zum Grundbestand der – bescheidenen – Ausstattung mit Spielzeug eines jeden Kindes. In den 70ern kamen Skateboards in Mode, in den 80ern folgte der Rollerboot-Boom. Bereits 1990 verkaufte HUDORA dann die ersten Inline Skates. Rechtzeitig zum nachfolgenden Skateroller-Boom entwickelte HUDORA in Zusammenarbeit mit der Universität Wuppertal den Scooter, der 2001 von der Stiftung Warentest zum Testsieger erklärt wurde.
Heute bietet HUDORA alles, was Spiel, Sport und Freizeit abwechslungsreich und spannend macht. Ständig steigende Anforderungen an Qualität, Service, IT und Logistik erfüllen wir dabei stets kompetent und fortschrittlich. Mit unserem breit aufgestellten Sortiment fördern wir Bewegung und aktive Freizeitgestaltung für Groß und Klein. Mit Sicherheit – heute und in Zukunft!
Komplette Historie
1919
Am 4. August 1919 gründet Hugo Dornseif das Unternehmen. Seine Idee: die Herstellung von Schlittschuhen. Er gibt der Firma seinen Namen: aus HUgo DOrnseif, RAdevormwald wird HUDORA.
1926
Profisportler sind begeistert von den HUDORA Schlittschuhen: HUDORA wird zum Ausrüster von internationalen Spitzensportlern, Weltmeistern und Goldmedaillengewinnern. Darunter befinden sich Eiskunstlauf-Stars wie Herber/Baier, Kilius/Bäumler, Dagmar Lurz, Norbert Schramm, Rudi Cerne und Katharina Witt.
1945
Demontage und Abtransport der Spezialmaschinen zur Konkurrenz nach England.
1954
HUDORA stellt zum ersten Mal – und seit dem ununterbrochen – auf der Nürnberger Spielwarenmesse aus.
Der Firmengründer Hugo Dornseif stirbt und wird neben dem Werksgelände bestattet.
1956
Mit dem Rollschuh mit Gummirollen (vorher: Stahlrollen) bringt HUDORA eine bahnbrechende Innovation in den Markt. Da zu diesem Zeitpunkt niemand Rollen in der gewünschten Qualität liefern kann, wird das Unternehmen RaDo (RAdevormwald DOrnseif) gegründet, das die Produktion der Rollen übernimmt.
1965
HUDORA steigt in die Produktion von Fitnessartikeln ein, jedoch lässt der Erfolg dieser Produktgruppe 40 Jahre lang auf sich warten.
1968
Herr Eike Dornseif tritt als 3. Generation in die Firma ein.
1973
HUDORA nimmt Skateboards in das Programm auf.
1976
Mit dem Rollhockey-Display stellt HUDORA erstmals ein integriertes Verkaufs- und Marketingprojekt für den Handel vor.
1978
HUDORA nimmt Ski- und Tennisprodukte in das Programm auf.
1980
Der Rollerboot-Boom ist da! Mit „Disco-Rollern“ von HUDORA, deren bunte Stiefel fest auf ein lenkbares Chassis mit großen weichen Rollen montiert sind. Wer nicht auf Rollschuhen unterwegs ist, fährt Skateboard. Aus Kunststoff oder Schichtholz in modernen Formen mit walzenförmigen Riesenrollen in bunten Farben. HUDORA gerät durch die Folgen der Erbauseinandersetzung in Schwierigkeiten. In einem durchaus schmerzhaften Prozess wird aus dem HUDORA Werk die HUDORA GmbH. Evelyn Dornseif wird Alleingeschäftsführer.
1984
HUDORA verlagert die Rollschuhproduktion in die DDR.
1987
HUDORAs Gebrauchsmuster auf „weiche“ Schuhe für Rollsportartikel läuft aus. Wenige Jahre später wird K2 mit dieser Technologie große Erfolge feiern.
1989
HUDORA verlagert Teile der Produktion nach Asien.
1990
Zehn Jahre später stehen die Rollen nicht mehr nebeneinander, sondern hintereinander: Als einer der Ersten bietet HUDORA Inline Skates in Deutschland an. In kurzer Zeit erreicht das Unternehmen eine Marktabdeckung von 20 %. In den nächsten 20 Jahren wird der Marktanteil auf über 50 % steigen.
1994
HUDORA wird 75!
1997
Die Produktpalette wird ausgeweitet und um das HUDORA Kinder- und Spielwarensortiment ergänzt.
1999
HUDORA wird 80! Das Familienunternehmen bezieht im Jubiläumsjahr das neue Domizil in Remscheid. Mit großem Showroom und direkter Verkehrsanbindung an die A1.
2000
Der Scooter-Boom überrollt Deutschland! HUDORA entwickelt in Kooperation mit der Universität Wuppertal den patentierten Klappmechanismus. Die Produktpalette der Aluminium-Scooter avanciert zum Verkaufshit.
Im selben Jahr wird die Kindermarke „joey“ geschaffen – erkennbar am unverwechselbaren joey-Känguru – und erfreut sich bis heute großer Beliebtheit.
2001
HUDORA Big Wheel wird Testsieger! Der Erfolgsscooter wird in Ausgabe 04/01 der Stiftung Warentest zum besten Produkt mit der Note „gut“ (2,2) bewertet. Er ist mit Abstand der preiswerteste.
2002
Biomechanische Protektoren sind ein neuer Schritt in Richtung höhere Sicherheit für Skater. Die Stiftung Warentest bewertet in Ausgabe 05/02 HUDORA im Test mit „gut“ (2,5). Die HUDORA Skates „SF Slicks II“ schneiden mit „befriedigend“ (2,6) ab. Beide Produkte sind wiederum die weitaus günstigsten im Test.
2003
HUDORA beginnt eine Kooperation in Bereich Fußball mit Unterstützung von DFB Fußballlehrer und Bundesliga Co-Trainer des HSV Ralf Zumdick.
2004
HUDORA feiert 85. Geburtstag – und verzeichnet das bisher beste Geschäftsjahr zum Firmenjubiläum.
2005
HUDORA verdreifacht seine Lagerfläche in Remscheid, wechselt auf ein “chaotisches Lager” und eine neue Warenwirtschaft. Das Lager ist während der ersten Wochen der Saison nicht nur chaotisch, sondern sogar unübersichtlich. Nach den Anfangsschwierigkeiten kann HUDORA jedoch mit bisher unbekannter logistischer Effizienz punkten.
2006
Wieder ein solides Ergebnis: Der Inlineskate RX 23 von HUDORA schneidet in Ausgabe 05/2006 der Stiftung Warentest mit GUT (2,4) ab und ist damit klarer Preis-/Leistungssieger. In diesem Jahr bringt HUDORA auch das Kinderlaufrad „Ratzfratz“ zum günstigen Preis auf den Markt und löst damit einen regelrechten Laufrad-Boom aus.
HUDORA startet mit einem Webshop für Ersatzteile und Prozessverbesserungen für inzwischen Tausende von Endverbraucheranfragen pro Woche.
2007
Mit der HUDORA Asia Ltd. wird eine Niederlassung in China gegründet.
Nicole und Dr. Maximillian Dornseif treten als 4. Generation der Inhaberfamilie in das Unternehmen ein.
HUDORA Cybernetics, der interne IT-Dienstleister von HUDORA, führt ein selbstentwickeltes Track & Trace System (huLOG) ein, das mit dem Prozeus Förderpreis belegt wird.
Das Callcenter zur Endverbraucherbetreuung wird von einem externen Dienstleister zurück ins Haus geholt.
2008
Ein von HUDORA Cybernetics selbstentwickeltes Lagerverwaltungssystem (myPL) und EDI-Routingsystem (benEDIct) wird eingeführt. Ende 2008 tritt HUDORA in die BSCI ein – die Business Social Compliance Initiative – und setzt sich damit für die Verbesserung der Sozialstandards in Risikoländern ein.
2009
HUDORA geht erfolgreich gegen zahlreiche Plagiate seiner Produkte vor. Auf dem Gelände in Remscheid wird zum 90. Jubiläum ein neues Bürogebäude eröffnet.
2010
Auf 3000 qm entsteht ein neues After-Sales Zentrum, um Endverbraucherwünsche noch umfassender abdecken zu können.
