HUDORA News
2004-12-21
Damit alles glatt läuft: Sicherheit beim Eislaufen
Fast in Vergessenheit geraten und nun der Trend der Wintersaison: Eislaufen. Zugefrorene Seen versprechen Naturerlebnis pur und sportlichen Winterspaß für Jung und Alt – ohne Warten in der Liftschlange, ohne Stau ins Skigebiet und ohne teure Ausrüstung. Aber auch hierbei gibt es ein paar Sicherheitstipps zu beachten.
Während Kunsteisflächen nahtlos glänzen, gibt es auf Seen und Kanälen jede Menge zu sehen. Allerdings finden sich hier auch tückische Spalten oder Äste, die schnell zu Stolperfallen werden können. Auch aus diesem Grund ist das Eislaufen nicht auf jeder gefrorenen Fläche erlaubt – ein Großteil von Seen, Kanälen und Teichen muss zunächst von Ordnungsamt oder der Feuerwehr frei gegeben werden. Auf allen Flächen gilt: Das Betreten erfolgt auf eigene Gefahr.
Eisläufer sollten deshalb immer über die aktuellen Außentemperaturen informiert sein. Wenn diese über mehrere Tage nur wenige Grad Celsius unter dem Gefrierpunkt liegen, ist die Eisfläche nicht mehr sicher. Besondere Vorsicht ist rund um Brücken und Stege, an bewachsenen Ufern sowie in der Nähe von Zu- und Abflüssen geboten, denn hier ist die Eisschicht dünner. Sichtbare Risse im Eis, das Knacken der Eisfläche und nicht zuletzt behördliche Warntafeln sind Ernst zu nehmende Hinweise auf die Instabilität des Eises – schließlich kann ein Einbruch ins Eis lebensgefährlich sein. Bei Eiseinbruch ist Eile geboten, denn der Eingebrochene kann schnell unterkühlen. Zur Selbst- rettung sollte man mit seitlich ausgebreiteten Armen Halt auf der Eisdecke suchen und sich in der Richtung zurück auf die Eisfläche schieben, aus der man gekommen ist. Bei brüchigem Eis ist es besonders wichtig, das Körpergewicht auf eine möglichst große Fläche zu verteilen. Dies bedeutet auch für die Retter: Im Zweifel die Bauchlage wählen und Bretter, Leitern oder Schlitten (Kufen nach oben!) zur Hilfe nehmen. Die Feuerwehr ist unter dem Notruf "112" auch über das Handy kostenlos zu erreichen.
Für unbeschwertes Kurvenschwingen sorgt auch die richtige Ausrüstung: Damit die Kraftübertragung funktioniert, ist die optimale Passform der Schlittschuhe wichtig. Die Experten von HUDORA, Deutschlands einzigem Schlittschuhhersteller mit langjähriger Spitzensporterfahrung, sagen hierzu: "Schlittschuhe müssen rund um den Fuß fest sitzen, um eine stabile Bindung zwischen Schiene und Fuß herzustellen und rund um das untere und obere Sprunggelenk genügend Bewegungsfreiheit lassen. Bei der Anprobe ist zu beachten, dass harte Schuhe, ähnlich wie Bergstiefel, erst eingelaufen werden müssen."
Welche Schlittschuhe gewählt werden, ist eine Frage des persönlichen Geschmacks. Ambitionierte Läufer fahren meist besser mit Softboots – für diejenigen, die auf dem Eis tanzen oder Figuren laufen wollen, sind Eiskunstlaufschuhe besser geeignet. Damit Kinder ihre Schlittschuhe möglichst lange tragen können, gibt es von Joey Softboot-Iceskates, die über 3 Größen mitwachsen.
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